Ayurvedische Nahrungsergänzungen
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Schon seit 1992 steht Surya Products für Ayurveda-Produkte mit Qualität.Schon seit 1992 steht Surya Products für Ayurveda-Produkte mit Qualität.

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Durch Chris van Willigen, 22 februar 2022

Das Prinzip des Stoffwechsels: Agni

Lebensdauer, Aussehen, Vitalität, gute Gesundheit, Enthusiasmus, Umfang, Glut, vitale Essenz, Glanz, Hitze und Lebensatem werden aus dem Lebensfeuer im Körper (Agni) geschöpft. Wenn dieses Feuer erlischt, dann stirbt man, Wenn man es gut behütet, lebt man lange und bei guter Gesundheit. Wenn es gestört ist, dann ist das der Beginn einer Krankheit. Darum ist man der Meinung, dass das Lebensfeuer das wichtigste in unserem Leben ist. Das Lebensfeuer in unserem Körper bestimmt unser Alter. Es heißt Agni, ein Begriff, der wortwörtlich Feuer bedeutet.  Agni ist die Basis unserer Verdauung und unseres Stoffwechsels. Bleibt Agni im Gleichgewicht, erhöht sich die Lebensdauer. Agni ist die Quelle unserer biologischen Kraft und unseres Immunsystems. Agni spielt eine wichtige Rolle bezüglich unserer Emotionen und unsere Emotionen spielen eine wichtige Rolle bezüglich Agni. Bei gutem Agni sind die Emotionen ausbalanciert. Ärgernis  und Angst sind Emotionen die Agni durcheinander bringen. Durch die Auswirkung auf das Lebensfeuer kann eine depressive Einstellung den Körper schwächen. Das Lebensfeuer stärken macht auch den Geist stärker. Gedanken rufen biochemische Reaktionen hervor, die sich durch ihren Effekt auf Agni auf die Körperfunktion auswirken. Wenn man das Lebensfeuer stärkt, kann man leichter einen positiven Geist behalten und ein positives Denken stärkt die Funktion des biologischen Feuers.

Agni ist Verdauung: körperliche Verdauung und Stoffwechsel im Körper und mentale Verdauung und Einsicht und Erkenntnis im Geist.

Die Grundregel im Ayurveda ist es, nur das zu essen oder zu erfahren, was man verdauen kann und was niemand anderem schadet.

Unser Körper ist eine Abspiegelung von unserem Geist und sie sind untereinander verbunden durch die biochemische Manifestation von Agni. Die Basis der Ernährung ist die Instandhaltung von Agni oder des Lebensfeuers. Agni verändert sich andauernd. Es wird vor allem beeinträchtigt durch zu viel Essen, durch übermäßig schwere und nicht leicht zu verdauende Nahrung, durch zu wenig essen wegen einer schlechten Diät oder fasten und durch emotionelle Faktoren. Agni variiert hauptsächlich durch Essgewohnheiten, aber auch Jahreszeitenwechsel, extreme Klimabedingungen, Alter, Gesundheitszustand, Kraft und Widerstandsvermögen haben Einfluss auf das Funktionieren von Agni.

Der Stoffwechsel manifestiert sich als Aminosäuren – Baustoffe für Enzyme, die Pankreassäfte, Galle und andere Stoffwechselfaktoren, Kofaktoren und aktivierende Stoffe. Das Lebensfeuer ist die Essenz für eine große Anzahl von Verdauungsfeuern im Magen-Darmkanal und für den zellulären Stoffwechsel. Das mentale Assimilationsfeuer, sensorische Digestion und Verbindung gehören auch zu dieser Gruppe von Agni. Die Lebensfeuer sind in Harmonie mit den Bioenergien. Jede Störung dieses dynamischen Gleichgewichtes der Bioenergien verursacht eine Schwächung der Funktionen des Lebensfeuers. Ist das Lebensfeuer ausreichend, dann besitzt der Körper sehr viel Widerstandskraft, erholt sich von Stress und widersteht Krankheiten und Degeneration. Ist das Lebensfeuer schwach dann fehlt die Widerstandskraft gegen Krankheiten; der Körper gerät leicht aus dem Gleichgewicht und wird krank oder schwächlich.

Laut Ayurveda wird die Transformation von Nahrung in den Körpergeweben und der Vitalenergie verursacht durch den Prozess des „Kochens“. Nahrungsbestandteile werden zerlegt,  absorbiert und assimiliert. Die ganze Substanz muss in einfache homogene Substanzen zerlegt werden, bevor diese durch den Körper aufgenommen werden kann. Das Lebensfeuer ist die Energie für diese Transformation.

Das erste Verdauungsfeuer führt die folgenden physiologischen Funktionen aus: zuerst, mit Hilfe der Bewegungsbioenergie (Vata), ist es die Summe der Energien der Verdauung und des Stoffwechsels. Es ist die Aktion der biologischen Verdauung im Magen-Darmkanal, wo der nahrhafte Teil der Nahrung vom Abfall getrennt wird, im Körper assimiliert wird und in Energie umgesetzt wird. Das Lebensfeuer kontrolliert die allgemeinen Stoffwechselfunktionen im Körper, einschließlich der Energiesynthese und Instandhaltung des Stoffwechsels, der Sauerstoffbindung, der Genesung angegriffener Gewebe, der Instandhaltung der Körperenergie und der Gesundheit. Es produziert alle chemisch-synthetischen Prozesse im Körper. Das Lebensfeuer funktioniert wie eine Brücke zwischen den transformativen Kräften der feinen Lebensenergie und der Hitze und den Funktionen des physischen Körpers. Ist das Körperfeuer geschwächt oder gestört dann entstehen Krankheiten, sind die Funktionen normal, dann überwiegen eine gute Gesundheit, Konzentration und Kraft. Es ist der Ursprung von Gesundheit und Krankheit.

Ein Großteil der heilenden Kräfte der Nahrung und der Kräuterpräparate stammen aus den Substanzen, welche die Funktion von Agni, das sind Enzyme, direkt aktivieren. Wenn Agni nicht gut funktioniert, dann ist der Körper nicht fähig vollständig zu verdauen. Der Stoffwechsel ist dann unvollständig. Das Endresultat von dieser geschwächten Verdauung und diesem geschwächten Stoffwechsel ist die Produktion von Toxinen. Das heißt Ama. Diese Toxine sind die Ursache einer Zirkulationsstagnation von Nährstoffen und Agni.

Eine langandauernde Stagnation durch zirkulierende Toxine kann ein geschwächtes Immunsystem und chronische Krankheiten verursachen. Die Zirkulation von unvollständig verdauten Substanzen oder Metaboliten, Abfallstoffen und verunreinigenden Stoffen können sogar das Gewebe angreifen, indem sie in die Aktivität des Gehirns und des Zentralnervensystems eindringen. Laut Ayurveda gehört somit zu einer Basisbehandlung das Entfernen von Toxinen und eine Verbesserung der Funktion von Agni.

Der Begriff des biologischen Feuers, Agni, umfasst fünf Sorten Pitta (Bioenergie der Assimilation), genauso wie die dreizehn Sorten Agni. Pitta und Agni sind im Prinzip das Gleiche, mit dem kleinen Unterschied, dass Pitta das Reservoir ist und Agni der Inhalt. Pitta enthält heiße Energie, was bei der Verdauung hilft. Die heiße Energie ist Digestion. Unter Pitta versteht man die Energie des Feuers, während Agni das Feuer selbst ist.

Die dreizehn Sorten Agni werden in den drei folgenden Gruppen untergebracht:

* 1 Jatharagni - Enzyme des Verdauungsfeuers.
** 7 Dhatvagni - Enzyme des Dhatus oder Unterstützung der Körpergewebe.
*** 5 Bhootagni – Enzyme, verantwortlich für die Umsetzung von den externen Proto-Elementen in interne Proto-Elemente des Körpers.

 * 1 Jatharagni

(Enzyme des Verdauungsfeuers)

Jatharagni ist das Feuer, das seinen Sitz im Magen und im Dünndarm hat. Es ist das biologische Feuer, das für die Basisverdauung und den Stoffwechsel zuständig ist und das die Basis von allen anderen Agnis im Körper regelt. Das biologische Feuer ist das Wichtigste von allen Stoffwechselkomponenten im Körper. Sie gehen aus ihm hervor. Ihr auf- und absteigendes Niveau ist direkt proportional zur Zu- und Abnahme der Verdauung oder des biologischen Feuers. Fünf Proto-Elemente der Nahrung werden aufgelöst bis in die kleinsten und einfachsten Faktoren, sodass diese von den Flocken und der Schleimhaut des Dünndarms absorbiert werden können. Jatharagni ist für diesen Teil der Verdauung zuständig, ebenso wie für die Absorption von Nährstoffen und die Produktion von Abfallstoffen. Es hilft auch die Körperhitze und die allgemeine Energie instand zuhalten.

** Bhootagni

(Enzyme für die Versorgung der Körpergewebe)

Es gibt fünf Bhootagnis im Körper. Sie korrespondieren mit den fünf Basis-Proto-Elementen des Körpers. Genauso wie alle Körpergewebe Kombinationen aus den fünf Basiselementen sind, so ist auch die Nahrung, die wir zu uns nehmen, die Körper und Geist beeinflusst, eine Widerspiegelung der sechs Geschmacksrichtungen. Jedes der fünf Basis-Proto-Elementen hat eine spezifische Lebensfeuerkomponente, die für die Transformation jenes Basiselementes, wie in der Diät zusammengestellt, zuständig ist, was als Nahrung einer korrespondierenden Eigenschaft in den Körpergeweben dient.

*** Dhatvagnis

(Enzyme, die zuständig sind für die Umsetzung der äußerlichen Proto-Elemente in der Nahrung in die innerlichen Proto-Elemente des Körpers)

Dhatvagnis sind die Sorte von biologischen Feuern, die sich in allen Körpergeweben befinden, die den Köper unterstützen. Sie stellen den Prozess dar, bei dem die Nährstoffe, die durch den Verdauungsprozess und die Wirkung von Bhootagnis hervorgerufen werden, in Baustoffe umgesetzt werden, die in ihrer Art den Gewebeelementen gleichen. Es gibt Dhatvagni für jedes der acht Dhatus. Die Dhatus repräsentieren die strukturellen Körperbestandteile. Das biologische Feuer für jede dieser Stützen ist in den jeweiligen Geweben lokalisiert und stimuliert die Stoffwechselumsetzung der Energie des Nahrungsmaterials in die Energie der jeweiligen Gewebe.

Auf diese Weise wird die Nahrung, die Energien von verschiedenen Kombinationen der fünf Elemente enthält, erst durch Jatharagni auf dem Niveau des Verdauungssystems verdaut. Die Nahrungsenergie wird in Nahrungsflüssigkeiten umgesetzt. Durch weitere Verdauung wird die nährende Flüssigkeit die erste Stützte für Rasa Dhatu. Das sind die Nahrungsenergien im Plasma und in der Lymphflüssigkeit. Durch den Effekt des biologischen Feuers wird diese nährende Flüssigkeit der Reihe nach in einer bestimmten Reihenfolge in die anderen sieben Dhatus umgesetzt.

Auf diese Weise wird Nahrung durch das biologische Feuer erst auf dem Niveau des Verdauungssystems (Jatharagni) verdaut und anschließend durch die fünf proto-elementaren Agnis oder Feuer (Bhootagnis). Die äußerlichen Elemente, die als Nahrung aufgenommen werden, werden zu korrespondierenden innerlichen Bestandteilen der Körpergewebe gebracht. Jedes der Dhatus wird der Reihe nach durch die jeweilig entsprechenden Agnis oder Feuer gekocht.

Die Basis der Nahrung ist es, die Agni aller Dhatus instand zu halten.

Wenn der Umsetzungsprozess der Aktionen der Lebensfeuer optimal funktioniert, dann wird jedes Dhatu folgende Bestandteile produzieren:

  • 1 Eine feine Essenz, die den folgenden Körperbestandteil produziert.
  • 2 Ein Nebenprodukt z.B. Haare oder Nägel.
  • 3 Einen Teil, der das eigene Material behält und seine eigenen gleichwertigen Bestandteile im Körper nährt.

Wenn diese Lebensfeuer nicht gut funktionieren, verwendet Ayurveda Kräuter und eine Diät um die Funktion der Körperfeuer und die allgemeine Zirkulation und Verteilung der Lebensenergie zu verbessern. Die Funktionen der Energie von Agni sind daher ein langes Leben, Intelligenz, Verständnis, Einsicht und Fassungskraft. Die Hautfarbe wird auch durch Agni instand gehalten und das Enzymsystem und der Stoffwechsel sind vollkommen abhängig von Agni.

Solange Agni gut funktioniert, verlaufen die Abbauprozesse der Nahrung, die Absorption und die Assimilation im Körper reibungslos.

Der Zusammenhang zwischen Jatharagni, Bhootagni, Dhatvagni en Dhatus

   Jatharagni   
   Sitz: Magen und Dünndarm   
Paarthiv (Eerde) agniAapya (Wasser) agniTaijas (Feuer) agni

Vayavya (Luft)   agni

Akash (Äther) agni  
Sitz: Ganzer KörperSitz: Ganzer KörperSitz: Ganzer KörperSitz: Ganzer KörperSitz: Ganzer Körper  
Funktion: Verdauung von schwerer NahrungFunktion: Verdauung von kalter und wässriger NahrungFunktion: Verdauung von heißer und scharfer NahrungFunktion: Verdauung von roher und trockener NahrungFunktion: Verdauung von leichter und feiner Nahrung  
RasagniRaktagni MamasagniMedoagniAsthiagniMajjagniShukragni
wirkt auf feines Plasmawirkt auf feines Blutwirkt auf feine Muskelnwirkt auf feines Fettgewebewirkt auf feine Knochenwirkt auf feines Knochenmarkwirkt auf feines Fortpflanzungsgewebe
Rasa Dhatu (Plasma)Rakta Dhatu (Blut)Mamsa Dhatu (Muskelgewebe)Meda Dhatu (Fettgewebe)Ashti Dhatu (Knochengewebe)Majja Dhatu (Knochenmark und Nerven)Shukra Dhatu (Fortplanzungsgewebe)

 

Kennzeichen und Symptome eines gut funktionierenden Körperfeuers.

Zeichen und Symptome einer guten Verdauung sind:

  • 1 Normaler Appetit und mit gerne essen.
  • 2 Am Beginn der Verdauung gibt es einen süßen Geschmack mit leichtem Aufstoßen, einen sauren Geschmack in der Mitte und am Ende einen salzigen Geschmack.
  • 3 Man hat ein sauberes und reines Gefühl.
  • 4 Man fühlt sich stark und freut sich auf die Arbeit.
  • 5 Mit einer guten Verdauung fühlt sich der Körper leicht an und man besitzt eine natürliche Reinheit und einen klaren Kopf.
  • 6 Man hat überhaupt kein brennendes Gefühl im Magen oder in der Brust.
  • 7 Je nach Art der Nahrung ist der Abbau normal und regelmäßig.

Eine effiziente Verdauung von gesunder Nahrung verläuft ohne Mühe. Man muss sich entspannt und zufrieden fühlen und sich stets vom Verdauungsvorgang im Dünn-und Dickdarm bewusst sein und ein frisches und feines Gefühl haben, wenn die Verdauung vollständig abgeschlossen ist.

 

 

Quelle: Surya Products C. van Willigen

Herausgeber und Autor(en) erklären hiermit, dass der Text sorgfältig und nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt ist. Sie können aber in keiner Weise die Vollständigkeit des Textes oder Fehlerlosigkeit gewährleisten; sie übernehmen dann auch keine einzige Haftung für Schäden jeglicher Art, die Konsequenz sind von Handlungen und/oder Entscheidungen, die auf den Inhalt des gemeinten Textes basieren.

 

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